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Zur Zeit fördert der Verein diese Übersetzung:

Personal Relations Theory  (Graham S. Clarke) – ein Plädoyer für eine Übersetzung ins Deutsche  (Rainer Rehberger, Berlin und Zürich)

Clarke gibt nach ausführlichen Forschungen eine umfassende Darstellung zur »Personal Relations Theory« auf der Grundlage  der Konzeptionen der schottischen Autoren Fairbairn (Psychoanalytiker) , Suttie (Psychiater) und Macmurray  (Realistischer Philosoph) . Außerdem beschreibt er die engen Verbindungen der »Personal Relations Theory« zur Bindungstheorie Bowlbys.  Bowlby hat seine Verbundenheit zu Fairbairn und Suttie in seinen Monografien festgehalten. Die genannten Autoren teilen nicht die Vorstellungen der Freudschen Triebtheorie.

»Personal Relations Theory«, ein bereits von Fairbairn verwendeter Begriff, vermeidet die Vermischung und Verwechslung mit der »Objektbeziehungstheorie«, ein Terminus, der  besonders in England  für die Konzepte und Theorien von Melanie Klein und ihrer Schule verwendet wird.

Das Buch gibt eine neue und umfassende Darstellung der Theorie Fairbairns. 

Teil I gibt einen Überblick über Fairbairns Werk und über die Grundlagen für ein Verständnis  von Kreativität und  für die Natur innerer  Realität. Teil II umfasst die Beziehung von Fairbairn zu Macmurray und Suttie und deren Bedeutung für die realistische Philosophie, für den wissenschaftlichen Status der Psychoanalyse, für die Bindungstheorie und für eine Politik unter Berücksichtigung des Gesichtspunktes persönlicher Beziehungen.  Ausführlich dargestellte Themen sind:

  • Innere Objekte und innere Realität- Fairbairn und Klein
  • Fairbairns Kunsttheorie im Licht seines ausgearbeiteten Modells der Persönlichkeit
  • Das Vorbewusste und die seelischen Veränderungen (Reifung) der Persönlichkeit
  • Politik und Bindungstheorie in England und die Personal Relations Theory: Fairbairn, Suttie und Bowlby.

Die Verbindung von Fairbairn, Macmurray und Suttie, die hier vorgestellt wird, schafft einen originellen Strang der Objektbeziehungstheorie, der Bedeutung und Folgen für ein weites Spektrum von  philosophischen, psychologischen bis hin zu politischen Anliegen hat.

Graham S. Clarke ist ursprünglich Architekt, wechselte dann ins Computerfach, arbeitete an der Cityuniversität, Anglia Polytechniche Universität und arbeitet seit 20 Jahren als Gastwissenschaftler im Zentrum für Psychoanalytische Studien an der Universität Essex. Zuletzt gab er gemeinsam mit David Scharff  eine umfassende Monografie verschiedener Autoren zu »Fairbairn and the Objectrelations Tradition« heraus, Bernhard F.  Hensel und Rainer Rehberger gehören zu den Autoren.

Das Buch kann ein weiterer wichtiger Teil jener Publikationen des Psychosozialverlags werden, die der Objektbeziehungstheorie gelten (Fairbairn, »Das Selbst und die inneren Objektbeziehungen«, Sutherland, »Das Autonome Selbst«, D. und J. Scharff aktuell  »Das interpersonelle Unbewusste«)